Java-Installation auf Windows defekt
Nach unzähligen versuchen mit allen möglichen Tools, Rückstände von Java auf meinem System zu entfernen, bin ich schliesslich auf den Lösungsansatz der Seite Java.com gestossen. Mit diesem CleanUp Tool für den Windows Installer lassen sich die Reste von der vormals funktionsfähigen Java-Installation löschen.
Offensichtlich werden in der Ordnerstruktur vom Windows-Installer gewisse Dateien abgelegt, die zu einen Absturz führen bei einer erneuten Installation von Java. Wer dies nicht weiss, wird sein System wohl eher neu aufsetzen, anstatt sich stundenlang die Augen nach einer Lösung auszusuchen.
Links zum Thema
So klingt ein HD-Crash
Manche Kunden kommen vorbei mit ihren PCs und das erste, das sie mich Fragen, ist folgendes: “Können Sie mir helfen? Ich vermute, dass mein Computer kaputt ist. Es macht so komische Geräusche wenn ich ihn einschalte. So *klack klack* irgendwie.. Könnte das die HD sein?” Was bleibt mir hier anderes übrig, als ihre Vermutung zu bestätigen? “Ja, vermutlich schon und ich befürchte, dass Ihre Daten alle futsch sein könnten. Aber Sie haben doch sicher Backups davon gemacht, oder?” Ihr werdet staunen, aber bestimmt drei Viertel aller Leute beantworten mir diese Frage mit nein.
Natürlich versuche ich jeweils alles zu tun, um die Daten doch noch retten zu können. In wenigen Fällen klappt dies sogar. Manchmal werden die defekten Festplatten kurzzeitig wieder zum Leben erweckt, bevor sie den Geist definitiv aufgeben. In dieser Zeit schafft man es gerade noch, die wichtigsten Dateien zu sichern.
Allerdings hatte ich heute Vormittag mal wieder einen Fall, bei dem gar nichts mehr zu machen ist. Solche Festplatten geben dann solche oder ähnliche Geräusche von sich. Wenn es also so klingt, dann ist definitiv “nix gut”.
Nun gibt es noch den Tiefkühl-Trick, welcher vielleicht noch ein Retten der Daten erlauben könnte. Wenn auch das nicht klappen sollte, werden die Daten wohl nur noch mittels einem Labor gerettet werden können und das wird teuer, sehr teuer.
Also, Leute, immer schön Backups machen. Es ist nicht die Frage, OB- sondern die Frage, WANN es Eure Festplatten erwischt!
CharSet-Probleme in TYPO3
Ä, Ö und Ü werden nicht korrekt angezeigt, Mist! Vor diesem Problem steht man manchmal bei einer TYPO3-Migration auf eine neuere Version. War die erste Version von einer Seite noch in ISO-8859-1 codiert, fährt man heute auf TYPO3 grösstenteils mit UTF-8.
Das Problem der Konvertierung wurde glücklicherweise früh genug erkannt und dafür eine Extension zur Verfügung gestellt. Man lädt sich die Extension herunter, installiert sie auf seiner TYPO3-Instanz, löscht alle Caches und klickt dann die Root-Seite im Seitenbaum an. Im Kontext-Menü erscheint der neue Menüeintrag “Convert to UTF-8″. Klickt man den, öffnet sich ein Assistent, der einem die betroffenen Unterseiten anwählen lässt, bevor diese dann definitiv konvertiert werden.
Während dem Durchklicken durch den Assistenten wird man ausdrücklich gebeten, vor der Konvertierung ein Backup der Datenbank durchzuführen. Wenn eine Extension einem dies rät, ist es ratsam, dieser Aufforderung Folge zu leisten.
Hat man die Seiten alle konvertiert, sollte man nochmal sämtliche Caches leeren. Falls sich nun im FrontEnd noch immer nichts verändert hat nach dem Drücken der F5-Taste, dann liegt das weniger daran, dass man nun alles komplett verbockt hat, sondern an einem TypoScript-Statement, welches dem Browser mitteilt, den Content im UTF-8-Format zu rendern.
renderCharset = utf-8
Dieses Statement ist nun durch die Konvertierung der Datenbank überflüssig geworden und kann deshalb gelöscht werden. Wie? Geht immer noch nicht nach F5? Achso, Caches löschen nicht vergessen!
Der gelbe Border bei Google Chrome
Google Chrome zeichnet bei Formularen automatisch einen gelben Rahmen um das Feld mit aktivem Cursor. Wenn man diesen Rand eliminieren will, benötigt man dazu ein Bisschen CSS:
textarea, input, select, h3 {
outline: none;
}
Damit verschwindet der gelbe Rand in Google Chrome.
Hardware Misc: Arbeit Computer Hardware Usability
von flow
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Western Digital enttäuscht Kunden
Western Digital (WD) ist ein Hersteller von Festplatten. Die externen Harddisks erfreuten sich bis vor Kurzem einer grossen Beliebtheit in unserem Computershop. Sie verkauften sich prächtig, weil die Qualität stimmte und eigentlich immer noch stimmt. Doch nun wird diese Erfolgsgeschichte ein jähes Ende nehmen. Ich werde diese Festplatten nicht mehr verkaufen und – das tragische ist – auch nicht mehr verkaufen können.
Weshalb?
Externe Festplatten der Grösse 2.5 Zoll (Grösse von Notebook-Festplatten) besitzen in den meisten Fällen einen Mini-USB Anschluss, welcher bei allen gängigen Geräten der selbe ist. Man konnte also bisher mit einem einzigen Mini-USB Kabel alle Geräte an seinen Computer anschliessen. Sehr praktisch das Ganze.
Nun hat aber Western Digital bei der neuesten Serie ihrer externen Festplatten vom Typ Passport die USB-Anschlüsse abgeändert zu einem propriäteren Anschluss, was erhebliche Probleme mit sich bringt. Man ist ab sofort auf verschiedene USB-Kabel angewiesen. Es kann also sein, dass man für zwei Exemplare vom eigentlich gleichen Gerät zwei verschiedene USB-Kabel benötigt, was ein praktisches Tauschen der Festplatten am PC ohne Kabel unmöglich macht.
Diese Festplatten sind für ihre kompakte Bauweise beliebt und werden von unseren Kunden auch für die Tagessicherung verwendet. Da sie alle gleich sind, können sie gut verstaut werden. Nun würden neue Festplatten von diesem Typ nicht mehr auf die vorinstallierte Kabelinfrastruktur passen. Für uns “Experten” ansich eine Lachnummer. Wir würden die Kabel einfach wechseln und die Sache wäre gegessen. Sprechen wir aber von Anwendern mit einer mittleren bis grossen Portion Respekt vor der IT, wird das so nicht mehr funktionieren. Anwender sind Gewohntheitstiere und sagen gerne nein zu neuen, ungewohnten Geräten. Die wenigsten würden sich wagen am PC an den Kabeln rumzufummeln. “Dass überlasse ich besser dem Experten, sonst mache ich noch was kaputt.”
Eine solche Kabel-Konstruktion inklusive USB-Port habe ich gestern zum ersten Mal gesehen. Ich weiss auch nicht, ob dieser Anschluss zu den “genormten” gehört und allenfalls bei einem Universal USB-Connector Pack dabei wäre. Ich müsste nun also auch die Kabel als Einzelstücke an Lager nehmen, was weiteren Aufwand bedeutete und bei der doch noch geringen Anzahl von neuen Festplatten auf dem Markt sich wohl kaum lohnen würde.
Die mitgelieferten Kabel zu einer dieser neuen Festplatten sind gerade mal 50cm lang. Dies mag für ein Notebook gerade reichen, wäre allerdings für meinen stationären PC zu kurz. Ich müsste also noch ein USB-Verlängerungskabel einsetzen, um die Festplatte auch am grossen Computer anschliessen zu können.
Schade, WD, ihr habt es verspielt. Nun werden bei uns Festplatten von anderen Herstellern ins Regal kommen. Eure Theoretiker haben uns Praktikern einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich hoffe, ihr macht diese Anpassung rückgängig, da eure Harddisks wirklich gut wären!